Zahnrettungsboxen für alle Schulen und Bäder in Deutschland

 


Problem

 

 

Zahnunfälle beeinträchtigen die Gesundheit und das Aussehen. Die Behandlungen sind sehr komplex und schwierig. Oft verbleiben Dauerschäden, die lebenslange Nachbehandlungen erfordern. Zahnunfälle verursachen sehr hohe Kosten.

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Wird ein Zahn ganz ausgeschlagen, kann er grundsätzlich wieder eingesetzt werden, einheilen und lebenslang erhalten bleiben. Wichtigste Voraussetzung: Die Wurzelhaut darf keinen Schaden nehmen. Leider sind nach wenigen Minuten falscher Lagerung bereits so viele Zellen tot oder stark geschädigt, dass der Zahn nach dem Zurückpflanzen nicht richtig einheilt und nach wenigen Wochen bis Monaten verloren geht.

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Zahnrettungsboxen enthalten ein spezielles Transportmedium, das der Wurzelhaut ein Überleben über mindestens 24 bis 48 Stunden ermöglicht.

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Aber die Zahnrettungsboxen müssen schnell erreichbar sein, am besten innerhalb von 5, höchstens 10 Minuten. Das kann nur erreicht werden, wenn die Zahnrettungsboxen an Unfallschwerpunkten vorrätig gehalten werden.

 


Projekte

 

 

Schulen und Schwimmbäder sind Orte, an denen sich sehr viel Unfälle mit Zahnverletzungen ereignen. Vor über 10 Jahren wurde ein Projekt gestartet, alle Schulen in Hessen mit Zahnrettungsboxen auszustatten. Initiatoren waren Professor Kirschner, Universität Gießen, der Arbeitskreis Jugendzahnpflege für Frankfurt am Main und den Main-Taunus-Kreis und die Unfallkasse Hessen. Das Projekt wurde wissenschaftlich zunächst von der Universität Gießen, dann von der Universität Bonn begleitet. Die Ergebnisse sind so positiv, dass nun alle Schüler in ganz Deutschland von der Verfügbarkeit von Zahnrettungsboxen profitieren sollen. Da sich sehr viele Unfälle auch in öffentlichen Bädern ereignen, sollen auch diese mit Zahnrettungsboxen ausgestattet werden.

 

 

Dieses Grossprojekt hat Herr Jörg Knieper von Zahnexperten24 initiiert. Eine seiner vielfältigen Aufgaben ist die Suche nach Sponsoren, die es ermöglichen, alle Schulen und Bäder mit Rettungsboxen auszustatten. Direkte oder indirekte Hilfen sind immer willkommen. Weitere Informationen und Kontakt zu Herrn Knieper über nebenstehenden Link.

zum Projekt


Wissenschaftliche Begleitung

 

 

Auch die deutschlandweite Verteilung von Zahnrettungsboxen soll wissenschaftlich begleitet werden. Diese Aufgabe wird von Privatdozent Dr. Yango Pohl übernommen, Oberarzt in der Poliklinik für Chirurgische Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universitätszahnklinik Bonn. Ein Teilaspekt ist die Erfassung von den Bedingungen und Umständen von Zahnunfall und Zahnrettung. Dazu dient ein Fragebogen, der mit den Zahnrettungsboxen verteilt wird und ausgefüllt werden soll, wenn eine Zahnrettungsbox zum Einsatz gekommen ist.

 

 

Diese Seiten sollen Sie über das Projekt und die Fragebogenaktion informieren. Die weiteren Seiten auf Zahnunfall.de informieren umfassend über Zahnverletzungen, Möglichkeiten der Prävention bis hin zu Behandlungsmöglichkeiten.

 

 

Sie haben noch Fragen zur Fragebogenaktion? Schreiben Sie uns.